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Eine Ehe wird erschüttert

DVD Ein gefestigtes Ehepaar im fortgeschrittenen Alter wird unerwartet mit der Frage von Vertrauen und Liebe konfrontiert. «45 Years» des Briten Andrew Haigh ist ein so kluges wie bewegendes Drama und ging zwar soeben bei den Oscars leer aus, gewann aber sonst zahlreiche Preise.
Andreas Stock
Bild: Andreas Stock

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DVD

Ein gefestigtes Ehepaar im fortgeschrittenen Alter wird unerwartet mit der Frage von Vertrauen und Liebe konfrontiert. «45 Years» des Briten Andrew Haigh ist ein so kluges wie bewegendes Drama und ging zwar soeben bei den Oscars leer aus, gewann aber sonst zahlreiche Preise. Unter anderem erhielten Tom Courtney und Charlotte Rampling je einen Silbernen Bären an der Berlinale. Mit einer feinnervigen, seismographischen Präzision verkörpern sie Kate und Geoff, dieses Ehepaar im Ruhestand, das unerwartet mit einer Vergangenheit konfrontiert wird, die ihre vertrauliche Ehe zu erschüttern beginnt. Regisseur und Drehbuchautor Andrew Haigh inszeniert mit konzentrierter Ruhe, leisem Humor und viel Empathie. Er lässt Raum für die Darsteller, denen die Kamera in langen, ruhigen Einstellungen dennoch oft nahe kommt und intime Momente einfängt. Im Bonusmaterial enthalten ist unter anderem ein Gespräch mit den Mitwirkenden und die Pressekonferenz von der Berlinale. Das Booklet beinhaltet ein Interview mit Andrew Haigh.

45 Years, GB 2015, R: Andrew Haigh, D: Charlotte Rampling, Tom Courtney; Piffl/Impuls Home Ent.

Geniale Gefühlszentrale

Oscar und Bafta sind nur zwei der Preise, die das Meisterwerk von Pixar gewonnen hat – und das verdient. Erneut beweist das Studio, wie viel mehr Zeichentrick sein kann. Obwohl die elfjährige Riley die Protagonistin ist – die mit den Eltern vom Land in die Grossstadt San Francisco gezogen ist – ist dies per se kein Kinderfilm. Er ist zwar für Kinder bunt und lustig genug, aber die abstrakte Ebene, die auf clevere Weise visualisiert wird, dürften nur Erwachsene wirklich verstehen. Die Idee: Die «Schaltzentrale», in der sich die Emotionen von Menschen (und wie sich im Abspann zeigt von Tieren!) befinden, wird personalisiert: Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel amten hier. Als Freude und Kummer nach einem Missgeschick fehlen, hat das schwerwiegende Folgen. Selten sind im Kino Erinnerungen und ihr Verblassen, das Unterbewusstsein oder das Verhältnis von Freud und Leid auf derart fröhlich-intelligente Weise umgesetzt worden.

Inside Out – Alles steht Kopf, USA 2015, R: Pete Docter, Ronaldo del Carmen; Walt Disney Company

Bild: Andreas Stock

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