Ein Weltuntergang in 36 Stunden

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Lukas Bärfuss (Bild: Ralph Ribi (11.4.2016))

Lukas Bärfuss (Bild: Ralph Ribi (11.4.2016))

Gottlieben In jedem seiner Romane wagt Lukas Bärfuss sich auf neues Terrain. In «Hagard» folgt er einem Verfolger, und als Leser fühlt man sich fortwährend ganz nah an dessen Kopf. Ein Paar Schuhe, pflaumenblaue Ballerinas, locken den Immobilienmakler Philippe aus seiner Welt – hinaus ins Ungewisse, in den Wahn. Wie ein Tier folgt er der Spur einer Frau, schmeisst seine Prinzipien über Bord und fällt mitten in Zürich hinaus aus der zivilisierten Gesellschaft.

Lukas Bärfuss, 1971 in Thun geboren, ist ein brillanter Schriftsteller, Essayist und Intellektueller, er ist aber auch ein grossartiger Vorleser und Redner. Er schreibt Romane («Hundert Tage», «Koala») und Theaterstücke («Die sexuellen Neurosen unserer Eltern», «Alices Reise in die Schweiz»), die weltweit gespielt werden. 2009 bis 2013 arbeitete er als Dramaturg und Autor am Schauspielhaus Zürich; hier entstanden seine Stücke «Malaga» und «Zwanzigtausend Seiten». Daneben erhielt er zahlreiche Preise, darunter der Schweizer Buchpreis 2014. (red)

Fr, 3.11., 20 Uhr, Bodmanhaus. Reservation: 071 669 34 80 oder sekretariat@bodmanhaus.ch