Ein Stoff der Zukunft?

LESBAR ZEITSCHRIFT

Rolf App
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Bild: Rolf App

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LESBAR ZEITSCHRIFT

Vor vier Jahren haben Konstantin Novoselov und Andre Geim den Nobelpreis für Physik bekommen und sich der Öffentlichkeit gemütlich auf einer Parkbank präsentiert. Die beiden hätten auf verblüffend einfache Weise Graphen hergestellt, hiess es, und die Welt fragte sich: Was ums Himmels willen ist das? Kann man etwas damit anfangen? Beides ist Thema von «Bild der Wissenschaft», es ist auch das Thema von Klaus von Klitzing, der den Nobelpreis 1985 bekommen hat und noch immer mit Feuereifer forscht. Graphen sind Schichten von Kohlenstoff, die nur gerade ein Atom dick und nahezu durchsichtig sind. Im industriellen Massstab herstellen kann man sie noch nicht, aber die Eigenschaften der Graphen haben es den Forschern angetan. Denn Graphen leiten Wärme und Strom, sind widerstandsfähig und halten enorme Zugkräfte auf. Diese Eigenschaften sind der Stoff, aus dem Träume sind. Ein mit Graphen beschichtetes Auto wäre unzerkratzbar. Die erste Anwendung sieht Klaus von Klitzing aber anderswo: In biegsamen und durchsichtigen Touch-Screens.

Bild der Wissenschaft 10/2014

Der Fussball-Skandal

Man kann es drehen oder wenden, wie man will: Die Vergabe der Fussball-WM von 2018 an Russland und von 2022 an Katar ist ein Skandal. Dieser Skandal ist zwar untersucht worden, doch bleibt der Untersuchungsbericht unter Verschluss – was sehr, sehr merkwürdig ist. In der Zeitschrift «Cicero» beschreibt der Sportkenner Jens Weinreich, was sich im Vorfeld der überraschenden Entscheidung alles getan hat, im Anschluss dann nehmen elf Sportler, Journalisten und Schriftsteller Stellung.

Cicero Oktober 2014

Wo die Welt ist

Der Gedanke ist alt, wie so oft in der Philosophie. Schon Platon hat geglaubt, dass wir nur die Schatten der Wirklichkeit sehen. Könnte es also sein, dass diese Wirklichkeit nur eine Konstruktion unseres Gehirns ist? «Gehirn und Geist» verfolgt eine angeregte Debatte und lässt auch die Gegenposition zu Wort kommen. Alva Noë vertritt die Auffassung, dass wir, im Gegenteil, ganz stark in unsere Umwelt eingebunden sind.

Gehirn und Geist 10/2014

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