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Ein sagenhafter Stoff in neuem Einband

Hectors Lieblinge

Wer möchte nicht gern ein leichtes Leben ohne Plackerei haben? Vor allem, wenn er so bettelarm ist wie der 14-jährige Krabat, der bei eisigem Wind zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag mit ein paar anderen Buben über die Felder von Dorf zu Dorf zieht. Zerlumpte, frierende Sternsinger sind sie. Kein Wunder, lockt die Neugier Krabat zur Mühle am Koselbruch. Es heisst, der Meister dort könne hexen, und er weihe auch seine Lehrburschen in diese Kunst ein. Die Sache hat aber einen Haken: Der Meister muss einem geheimnisvollen «Gevatter» jedes Jahr einen seiner Burschen ausliefern, sonst holt ihn selbst der Teufel. Schaurig? Ja, schon. Trotzdem ist «Krabat» das beste Buch des grossen Kinderbuchautors Otfried Preussler. Wer also mit «Räuber Hotzenplotz» und der «Kleinen Hexe» fröhlich das Kindergartenalter hinter sich lässt, sollte sich am Ende der Primarschulzeit noch einmal dieses Buch vorlesen lassen. Weil es besser ist, sich an jemanden kuscheln zu können. Vielleicht lest ihr es auch nicht gerade vor dem Einschlafen. Die Geschichte macht nämlich hellwach und ist überaus spannend. Nach vielen Jahren hat sie einen neuen Einband bekommen: märchenhaft schaurig schön. (bk.)

Otfried Preussler: Krabat. Ab 12. Thienemann, 256 S., Fr. 23.50

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