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Ein Kunstpreis in der Höhe von fünf Franken

Die Parallelausstellung zum offiziellen Heimspiel, «Spiel» im Hotel Ekkehard, ist zu Ende. Und auch «Spiel» verlieh einen Kunstpreis. Er ging an Christoph Reichlin.

«Es freut mich ausserordentlich, dass wir die Crème de la Crème der künstlerischen Auszeichnungen um einen weiteren bedeutsamen Kunstpreis bereichern», formulierte es «Jury»-Präsident Claudius Krucker, Mitinitiant der Ausstellung «Spiel» im «Ekkehard». Unabhängig und von Fachwissen unbelastet sei die Jury gewesen, sagte Krucker weiter augenzwinkernd. Wie «Heimspiel» seinen Straubenzeller Kunstpreis in der Höhe von 20 000 Franken vergibt, hat jetzt auch die Parallelausstellung «Spiel» ihren ersten Kunstpreis. Mit fünf Franken ist er dotiert und sein Wert dürfte wohl in der humoristischen Note liegen, die ihn auch umgibt.

Wand zum Leuchten gebracht

Einfach irgendetwas wurde da allerdings im Hotel Ekkehard nicht prämiert. Christoph Reichlins Arbeit hat in der Tat die Blicke auf sich gezogen. Nur mit Licht hat er ein Stück Wand zum Leuchten gebracht, quasi ein Eingriff in die Hotelmauer als eine Art Nicht-Installation. Nicht in effekthascherischer Eitelkeit habe er sein Werk in die Welt hinausgeschrien, sondern er habe sich «mit der stillen Selbstsicherheit der Schönheit des Zerfalls» begnügt, so die Jury.

Viele Komplimente

Mit der Aktion «Spiel» sind die Organisatoren Barbara Bär, Claudius Krucker, Michèle Mettler und Claudia Valer hochzufrieden. Nicht nur die 720 Besucherinnen und Besucher lassen sie eine positive Bilanz ziehen, sondern auch die zahlreichen Komplimente für diese Kunst-Schau, bei der auch das Improvisierte, das Überraschende, das Spielerische und das Augenzwinkernde ihren Platz hatten. Über eine Fortsetzung von «Spiel» denken die Initianten bereits nach. Allerdings wird es keine Wiederholung des gleichen Konzepts am gleichen Ort geben. Man darf gespannt sein.

Martin Preisser

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