Ein Juwel am Stadtrand

Die Kirche St. Maria-Neudorf ist gross, war sie doch Anfang des 20. Jahrhunderts geplant für die vielen Menschen, auf die man im Osten der Stadt gewartet hatte. Neudorf wurde aber nicht zum grossen Quartier, die Kirche liegt bis heute am Rande St. Gallens.

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Die Kirche St. Maria-Neudorf ist gross, war sie doch Anfang des 20. Jahrhunderts geplant für die vielen Menschen, auf die man im Osten der Stadt gewartet hatte. Neudorf wurde aber nicht zum grossen Quartier, die Kirche liegt bis heute am Rande St. Gallens.

Was viele nicht wissen: In St. Maria klingt die grösste Orgel der Stadt. 1927 von der damaligen Orgelbau Willisau erbaut, gilt sie heute als Denkmal von nationaler Bedeutung. Andreas Zwingli, Orgelsachverständiger des Bundes, sagt: «Die Orgel St. Maria-Neudorf ist ein auf dem technischen und musikalischen Höchststand der damaligen Zeit erbautes Instrument.»

Sie hat traditionelle romantische Tonqualitäten, erfüllt aber auch alle Ansprüche ans barocke Musizieren. Die Orgel, konstruiert nach den Grundsätzen der Elsässer Orgelreform (die, kurz gesagt, wieder einen transparenten, am Barock orientierten Klang anstrebte), wurde 1940 durch die Orgelbau Kuhn umgebaut sowie 1987 und 2008 revidiert. Der Verein «Freunde der Orgel St. Maria» nimmt sich des Instruments seit 2006 an. (map)

www.orgel-stmaria.ch