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Ein Grüner zieht Grenzen

Der Tübinger Boris Palmer ist Deutschlands bekanntester grüner Bürgermeister. Wenn sogar er schreibt, dass man bei der Flüchtlingspolitik über die Grenzen der Belastbarkeit reden müsse, sorgt das für Aufsehen. Er will ideologische Denkblockaden aufbrechen. Was ist etwa mit der Kriminalität von Flüchtlingen? Wie werden Statistiken neutral interpretiert? Welche krisenverschärfende Rolle spielen alte und neue Medien? Wie nimmt man den Rechtspopulisten den Wind aus den Segeln?

Palmer fordert eine Nothilfe, die das Ziel der Rückkehr ins Herkunftsland hat, sowie eine Einwanderungspolitik, die auf Integration setzt. Wie diese gehen kann, zeigt er an vielen Beispielen. (are)

Boris Palmer: Wir können nicht allen

helfen. Siedler, 256 S., Fr. 28.–.

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