Ein Grosser und sein Scheitern

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Am 6. April jährt sich zum 100. Mal der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg. Präsident war damals Woodrow Wilson. Auch nach Kriegsende wurde er zu einer zentralen Figur der Weltpolitik. Auf seiner Vision von internationaler Ordnung und kollektiver Sicherheit zwischen demokratischen Staaten basiert der Völkerbund, der 1919 gegründet wurde und dann dramatisch fallierte. Wobei er nach dem Zweiten Weltkrieg stark verändert als UNO ein Comeback erlebte. Die Biografie über Woodrow Wilson zeigt Leben und Karriere eines brillanten Intellektuellen und grossen Politikers, der auch negative Seiten wie Rassismus aufwies. Und der vor dem Tod seine Vision als gescheitert erleben musste. (are)

Manfred Berg: Woodrow Wilson.

C. H. Beck TB, 276 Seiten, ca. Fr. 22.–