Ein Beweis der Vielseitigkeit

Hörbar Rock

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Blaudzun: Jupiter (Part II)

(Glitterhouse/Irascible)

Wenn es nach dem ersten, vor fünf Monaten veröffentlichten Teil von «Jupiter» noch einen Beweis für Blaudzuns Vielseitigkeit brauchte, liefert ihn der holländische Musiker mit dem zweiten Teil endgültig ab. Seinen kunstvollen und mit grossen Melodien ausgestatteten Indie-Pop schmückt er diesmal mit Krautrock und stellt die Synthesizer noch mehr in den Vordergrund. Das Ergebnis ist umwerfend.

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Danko Jones: Wild Cat

(AFM Records/Musikvertrieb);

Live : 28.3., Winterthur (Salzhaus)

Kraftvoller Testosteron-Rock

Danko Jones sind das, was man eine Konstante nennt: Wie auf den vorangegangenen sieben Alben spielt das kanadische Trio direkten, kraftvollen und eingängigen Testosteron-Rock. Und wie immer geht es dabei um Jones’ Lieblingsthema: Frauen. Obwohl man das meiste schon mal gehört hat, machen Songs wie «Let’s Start Dancing» oder «Wild Cat» verdammt viel Spass.

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Temples: Volcano

(Heavenly/Musikvertrieb)

Live: 21.4., Zürich (Plaza)

Viel Licht, aber auch Schatten

Drei Jahre nach ihrem fantastischen Debüt «Sun Structures» veröffentlichen Temples den mit viel Spannung erwarteten Nachfolger. Der britischen Band ist die hohe Ambition in jedem Moment anzuhören. Und dennoch schafft es «Volanco» nicht, restlos zu überzeugen. So spannend ihre Mixtur aus psychedelischen Sixties-Sounds und Pop ist, den Songs fehlt es allzu oft an Tiefe.

David Gadze