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Ein Absturz als Musical

Nach «Don Camillo & Peppone» wagt Michael Kunze sich zusammen mit Albert Hammond an ein Bergdrama: Das Musical «Matterhorn» erzählt vom Triumph, der zur Tragödie wird. Eine Geschichte um Leben und Tod.
Die erstmalige Besteigung des Matterhorns im Jahr 1865 wird Musical-Stoff am Theater St. Gallen. (Bild: ky)

Die erstmalige Besteigung des Matterhorns im Jahr 1865 wird Musical-Stoff am Theater St. Gallen. (Bild: ky)

Das Seil ist berühmt-berüchtigt. Auf einem Samtkissen liegt es hinter Glas im Untergeschoss des Matterhorn-Museums, rundherum weitere Hinterlassenschaften einer katastrophalen Bergtour: Zwei Schuhe, ein Hut, ein Rosenkranz und ein Gebetbuch. Und der Stuhl, in dem Edward Whymper rasiert worden ist. Neunmal hat der Engländer aus gutem Hause versucht, das 4478 Meter hohe Matterhorn zu bezwingen, am 14. Juli 1865 ist es ihm gelungen. Mit ihm sind sechs weitere Männer hochgeklettert, im Wettrennen mit einer weiteren Seilschaft, die es von der italienischen Seite her versucht hat und drei Tage später oben angekommen ist.

Doch der Triumph wird zur Tragödie. Beim Abstieg stürzen einige der Kletterer ab. Das Seil ist gerissen. An diesen Stoff wagt sich Michael Kunze, nachdem er den insgesamt friedlichen Wettstreit zwischen Don Camillo und Peppone auf die Bühne des Theaters St. Gallen gebracht hat. Im neuen Musical, das gestern in Zermatt vorgestellt worden ist, geht es um Leben und Tod. (red.)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 14. Juni.

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