Dürer & Co.

LESBAR ZEITSCHRIFT

Rolf App
Merken
Drucken
Teilen
Bild: Rolf App

Bild: Rolf App

LESBAR ZEITSCHRIFT

Viele Jahrhunderte hat man idealisierte Heilige mit anmutigen, schablonenhaften Körpern gemalt. Dann, im 15. Jahrhundert, bricht etwas Neues auf. «Dürer und der Aufstieg der deutschen Kunst 1400–1600» aus der Reihe Geo Epoche Edition handelt von diesem tiefgreifenden Wandel. Ein Bild ziert das Titelblatt, das zuvor so niemals möglich gewesen wäre. Es zeigt Albrecht Dürer selbst, der sich im Selbstporträt wie Jesus inszeniert. Dürer, Lucas Cranach, Hans Holbein und Albrecht Altorfer entwerfen ein neues Bild der Welt und des Menschen. Sie zeigen sie realistischer, auch schonungsloser. Und sie entdecken die Natur.

Geo Epoche Edition Nr. 12: Dürer und der Aufstieg der deutschen Kunst 1400-1600

Über Flüchtlinge

Mittlerweile ist es den Deutschen nicht mehr sehr wohl angesichts der vielen Flüchtlinge aus Syrien und neuerdings Afghanistan. «Cicero» wagt eine Bestandesaufnahme, besucht Orte, in denen man mit dem Zustrom fertig werden muss. Zitiert einen Unternehmer, der sich auf die neuen Arbeitskräfte freut. Besucht einen Bremer Stadtteil, in dem Menschen aus siebzig Nationen auf engem Raum zusammenleben. Immer mehr von ihnen haben keine Arbeit mehr. Zitiert Experten, die davor warnen, man dürfe sich keine Illusionen über die Sozialisation der Abertausende machen.

Cicero November 2015

Allein sein

Dass Einsamkeit nicht gut ist für den Menschen, das belegen viele Untersuchungen. Doch hat das Alleinsein auch eine andere, positive Seite. Auch von ihr handelt die Titelgeschichte von «Psychologie heute». In ihr wird zum Beispiel der Philosoph Michel de Montaigne zitiert. Einsamkeit führe zu innerer Ruhe und Zufriedenheit, hat er geschrieben. Diese Zufriedenheit aber sei «nicht abhängig von anderen, sondern vom Auskommen mit sich selbst».

Psychologie heute Dezember 2015

Bild: Rolf App

Bild: Rolf App

Bild: Rolf App

Bild: Rolf App