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7. Orgelsommer in St.Gallen: 30 Minuten Sommerfrische

Jeden Samstagmittag im August finden in der St.Galler Kathedrale erneut Orgelkonzerte statt. Für den 7. Orgelsommer hat Domorganist Willibald Guggenmos befreundete Gastmusiker eingeladen.
Bettina Kugler
Die Orgelkonzerte finden in der St.Galler Kathedrale statt. (Bild: Hanspeter Schiess)

Die Orgelkonzerte finden in der St.Galler Kathedrale statt. (Bild: Hanspeter Schiess)

Konzertreihe «Kurz und erfrischend» soll es sein, das samstägliche Klangbad in der Kathedrale St.Gallen – der 7. «Orgelsommer» ist genau das Richtige für eine kleine Auszeit in der Hochsommerhitze. Jeweils eine halbe Stunde vor dem Mittag lädt Domorganist Willibald Guggenmos an den Augustsamstagen zu einem Minikonzert im angenehm temperierten Raum der Stiftskirche.

An der Domorgel sitzt dann nicht der Hausherr selbst, sondern befreundete Gastmusiker auf Reisen: diesmal aus Deutschland, Österreich, Spanien und Italien.

Marco Lo Muscio ist einer der auftretenden Organisten (Bild: PD)

Marco Lo Muscio ist einer der auftretenden Organisten (Bild: PD)

Den Auftakt macht heute um 11.30 Uhr der römische Organist Marco Lo Muscio mit einem Programm aus zeitgenössischen Werken – darunter seine Eigenkomposition «Variations on Scarborough Fair». Es folgen vier weitere Mittagskonzerte mit Roman Hauser aus Wien (10.8.), Stefan Moser aus München (17.8.), Ferruccio Bartoletti aus La Spezia (24.8.) und Arnau Reynes aus Palma de Mallorca (31.8.).

Die Musikauswahl reicht von Bach und Buxtehude über die französische Orgelmusik der Spätromantik bis zur Gegenwart mit Werken von György Ligeti, Philip Glass und Improvisation. Orgel-Hits wie Louis Viernes «Carillon de Westminster» sind ebenso dabei wie attraktive Bearbeitungen, etwa von Felix Mendelssohn-Bartholdys Hebriden-Ouvertüre (17.8.).

Sein Konzept für den Orgelsommer weiss Willibald Guggenmos bei den Gastmusikern in guten Händen. «Man kann da nicht eine halbe Stunde lang etwas so Komplexes wie Buxtehude oder Messiaen spielen», sagt er, «doch zu seicht darf es auch nicht sein. Sonst kommen die Leute nicht noch einmal.» Das kleine Format hat unterdessen sein Stammpublikum; zusammen mit Besuchern des Stiftsbezirks, die dafür länger in der Kathedrale verweilen, sind es jeden Samstag zwischen 300 und 400 Zuhörende.

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