Doppelchörig: Heidelberger Gäste

Bekannte Werke ebenso wie Raritäten für Doppelchor präsentiert der Kammerchor Camerata Carolina der Universität Heidelberg morgen in der Kirche St. Fiden. Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Pfarramt St. Fiden und dem Leiter des Collegium Cantorum St. Gallen, Mario Schwarz, statt.

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Bekannte Werke ebenso wie Raritäten für Doppelchor präsentiert der Kammerchor Camerata Carolina der Universität Heidelberg morgen in der Kirche St. Fiden. Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Pfarramt St. Fiden und dem Leiter des Collegium Cantorum St. Gallen, Mario Schwarz, statt. Die anspruchsvollste der sechs Bach-Motetten («Singet dem Herrn ein neues Lied»), die grossen doppelchörigen Psalmvertonungen Mendelssohns («Mein Gott, warum hast du mich verlassen» und «Warum toben die Heiden») wie auch Max Regers Chorsatz zu «Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit» sind Höhepunkte der achtstimmigen Chormusik.

Die Motetten des Dresdner Kreuzkantors Homilius werden mehr und mehr musiziert, doch das an Schubert erinnernde, seit 1819 nicht mehr verlegte «Pater Noster» von Bernhard Klein und die monumentalen Werke der englischen Spätromantiker Stanford und Wood sind wenig zu hörende Raritäten, deren Entdeckung lohnt. Die Camerata Carolina unter Franz Wassermann ist ein international profilierter Chor, der mehrfach an Chorwettbewerben Preise errungen hat. (pd)

Morgen Sa, Kirche St. Fiden (Greithstr.), 20 Uhr (Eintritt frei)