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Documenta 14 in Kassel beendet

Stantons markantes Gesicht. (Bild: Michael Nelson/EPA)

Stantons markantes Gesicht. (Bild: Michael Nelson/EPA)

Kunst Nach 100 Tagen hat am Sonntag die Documenta 14 in Kassel ihre Tore geschlossen. Die Organisatoren sprechen von 850000 Besuchern, die bisher nach Kassel kamen. Touristisch hat sich die Documenta für Kassel bereits gelohnt. Dank der Ausstellung rechnet die Tourismusgesellschaft 2017 erstmals mehr als eine Million Hotelübernachtungen in der nordhessischen Stadt.

Erst kützlich wurde die Kunstausstellung von finanziellen Problemen überschattet. Es wird ein Defizit von rund sieben Millionen Euro erwartet. Die Stadt Kassel und das Land ­Hessen als Gesellschafter haben ­angekündigt, eine Bürgschaft zu prüfen. Informationen zur finanziellen Schieflage sollen nach der nächsten Verwaltungsratssitzung vom kommenden Wochenende veröffentlicht werden. Der künstlerische Direktor der Documenta 14 und frühere Leiter der Kunsthalle Basel, Adam Szymczyk, beklagte, dass das Budget seit 2012 nicht ­wesentlich erhöht worden sei, ­obwohl die neue Form notwen­digerweise grössere finanzielle ­Folgen haben würde. Szymczyk hatte die Ausstellung neben ­Kassel auch in Athen stattfinden lassen, was zu höheren Kosten geführt hat. Die nächste Documenta findet voraussichtlich im Sommer 2022 statt. (phb.)

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