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Digitale Schule

Lesbar Wissen

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Beat Döbeli Honegger: Mehr als 0 und 1, hep-Verlag 2017, 186 S., Fr. 23.90

Kapitel 4 dieses Buches heisst: Warum gehört das Digitale in die Schule? Gute Frage. Wohl nicht damit die Schüler unter der Schulbank mit ihrem iPad gamen können. Geschieht aber, und unter Kapitel 7 werden im Buch von Beat Döbeli Honegger auch Gründe gegen digitale Medien in der Schule aufgeführt. «Das vermutlich älteste, aber auch umstrittenste Argument für digitale Medien in der Schule ist das Lernargument», schreibt der Professor für Mediendidaktik der Pädagogischen Hochschule Schwyz. Er zählt mögliche Lernpotenziale auf: Der Unterricht könnte dank digitaler Medien abwechslungsreicher gestaltet werden, die Erweiterung von Kommunikations- und Publikationsmöglichkeiten in der Klasse und über sie hinaus. Die Veranschaulichung mit Multimedia könnte lernfördernd sein wie auch die Möglichkeit für die Schüler, selbst multimediale Produkte herzustellen. Solcher Argumente gibt es noch mehrere. Döbeli schreibt aber auch. Zur Frage was digitale Medien brächten, gebe es keine pauschale Antwort. Es seien nicht digitale oder analoge Medien per se, die einen didaktischen Mehrwert böten, sondern die geschickte Kombination aus Unterrichtsmethode, Inhalt und Medien. Auch nicht die Wandtafel, sondern der gut ausgebildete Lehrer sei entscheidend.

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Ernst Peter Fischer: Durch die Nacht, Pantheon 2017, 239 S., Fr. 33.90

Dunkel wie die Nacht

Die Nacht ist der Schatten der Erde. Das ist keine Poesie, sondern Wissenschaft. Der Mensch konnte das erst erkennen, seit verstanden worden ist, wie sich der von der uns bewohnte Planet im Kosmos erstens um die Sonne und zweitens um seine eigene Achse dreht. Auf diese Einsicht musste er bis in 16. Jahrhundert warten. Vorher, in der Antike, mussten Götter für die Dunkelheit herhalten, oder Ausdünstungen der Meere und der Erde galten als Ursache für die immer wieder hereinbrechende Nacht. Die Farbe Schwarz steht für die Nacht, dabei gibt es sie auch am Tag, schreibt Ernst Peter Fischer in seiner natur- und kulturwissenschaftlichen Beleuchtung der Dunkelheit. Und bemerkt, dass da, wo Menschen sehen – im Gehirn–, es ebenso dunkel und schwarz ist wie da, wo sie hinsehen, wenn sie in den Nachthimmel sehen.

Bruno Knellwolf

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