Die Uhr der Welt läuft viel zu schnell

«Die Uhr im Bauch» ist der Titel einer Erzählperformance, mit der Jens Nielsen an zwei Abenden in der Kellerbühne gastiert. Nielsen eröffnet dem Publikum eine skurrile und absurde Weltsicht, wenn er von einem Mann erzählt, der drei seltsame Begegnungen erlebt.

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«Die Uhr im Bauch» ist der Titel einer Erzählperformance, mit der Jens Nielsen an zwei Abenden in der Kellerbühne gastiert. Nielsen eröffnet dem Publikum eine skurrile und absurde Weltsicht, wenn er von einem Mann erzählt, der drei seltsame Begegnungen erlebt. Diese Geschichten, die sich in einer U-Bahn, an einer Bahn-haltestelle und in einem medizinischen Institut ereignen, stehen miteinander in direkter Verbindung, wie einem als Zuhörer allmählich klar wird.

Und obwohl es sich um ganz normale, alltägliche Ereignisse handelt, ist die Art und Weise, wie sie der Mann erlebt, seltsam. Denn seine Wahrnehmung der Zeit ist verzerrt. Allerdings ist der Erzähler darin unbeirrbar: Nicht seine Uhr läuft zu langsam – die Uhr der Welt läuft vielmehr zu schnell. (pd)

Morgen Mi und Fr, 19.2., Kellerbühne St. Gallen, je 20 Uhr

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