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Die Stadt Neapel

In Neapel spielt der Hauptteil des Roman-Vierteilers von Elena Ferrante. (Bild: Getty (Neapel, 8. August 2017))

In Neapel spielt der Hauptteil des Roman-Vierteilers von Elena Ferrante. (Bild: Getty (Neapel, 8. August 2017))

Elena Ferrante ist in Neapel aufgewachsen. Die Stadt ist für sie «eine Erweiterung des Körpers, eine Wahrnehmungsmatrix und der Vergleichswert für alle anderen Erfahrungen», sagt sie. Dem Neapel ihrer Kindheit fühlte sie sich fremd, sie erlebte es voller Abscheu. Als sie die Stadt verliess, nahm sie dieses Neapel mit, «als Surrogat, das mich immer daran erinnern würde, dass die Kraft, die im Leben steckt, beschädigt wird, gedemütigt von ungerechten Existenzweisen». Neapel erscheint in ihren Büchern wie ein fast lebender Organismus. Ein Ort, der mit seiner morbiden Schönheit die Zeichen eines Verfalls in sich trägt, der sich mit den Jahren ausgeweitet und verstärkt hat. Aber auch ein Ort von grosser Menschlichkeit und kulturellem Reichtum.

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