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Die perfekte Datingshow

Randnotiz

Ich will hier mal eine Lanze brechen. Für das TV-Format Datingshow. Nicht für alle, sondern für eine. Und es ist nicht «Der Bachelor» oder das weibliche Pendant, wo man wochenlang leiden und Stuss ertragen muss, selbst wenn der eine oder andere Tränenausbruch im redaktionell gesteuerten Gefühlsüberschwang sogar echt sein mag. Und zuweilen tatsächlich eine Beziehung entsteht.

Ich spreche auch nicht von «Adam sucht Eva», wo Geschlechterverteilung wie Kleiderfrage paritätisch geregelt ist. Letzthin zappte ich bei RTL II in «Naked Attraction» rein, eine echt gruselige Sendung, wo jemand einen potenziellen Partner aufgrund von nackten Körpern aussuchen muss, zuerst nur Beine und Geschlechts­region sieht und sich dann nach oben arbeitet. Wobei er/sie jedes anatomische Detail kommentiert. Da sehnt man sich die Zeiten von «Herzblatt» zurück.

Nein, die lobende Rede ist von der RTL-Show «Take Me Out». 30 gutgelaunte, sehr unterschiedliche und keineswegs modelmässige Frauen schauen sich männliche Kandidaten an und entscheiden im Verlaufe von deren Selbstpräsentation, ob sie ihn «wegbuzzern» oder ein Date mit ihm möchten. Das hat Tempo, Humor, und man sieht halbwegs repräsentativ, was Frauen gefällt und was weniger. Etwa Männer, die noch bei Muttern wohnen oder in die eigene Muskulatur verliebt sind. Und die Moderation des deutschen Comedians Ralf Schmitz ist verschmitzt gut. Heute um 23 Uhr kann man die letzte Folge der aktuellen Staffel schauen.

Arno Renggli

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