Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Nominierten für den Buchpreis

Literatur Die Nominierten für den Schweizer Buchpreis sind ­bekannt: Es sind Martina Clavadetschers «Knochenlieder», Urs Faes’ «Halt auf Verlangen», Lukas Holligers «Das kürzere Leben des Klaus Halm», Jonas Lüschers «Kraft» und Julia Webers «Immer ist alles schön».

Der Hauptpreis, der am 12. November in Basel vergeben wird, ist mit 30 000 Franken dotiert. Die übrigen Finalisten bekommen je 2500 Franken. Dieses Jahr waren 78 Werke eingereicht worden. Die Jury habe sich für fünf mutige Texte entschieden, die sich einer beunruhigenden Wirklichkeit stellen. In Urs Faes’ «Halt auf Verlangen» ist die beunruhigende Wirklichkeit eine Krebsbehandlung. 40-mal fährt der Protagonist mit dem Tram in die Klinik zur Bestrahlung. Auch in Jonas Lüschers Zweitling «Kraft» fährt einer weg: ins Silicon Valley, um in einem Rhetorikwettbewerb genug Geld zu gewinnen, um sich von seiner zweiten Frau scheiden zu können.

Familiäre Katastrophe aus den Augen der Tochter

Martina Clavadetschers sprachlich elaborierter Roman «Knochenlieder» handelt im ersten Teil handelt vom Kinderwunsch eines Paares in einer Aussteigersiedlung, der zweite von einer Hackerin. Im dritten Teil will die Verfasserin selber Teil der Erzählung werden.

In Julia Webers Erstling «Immer ist alles schön» richten sich zwei Kinder in einer beunruhigenden Situation ein: Die Mutter ist Alkoholikerin. Durch die Augen der Tochter verwandelt der Text die familiäre Katastrophe in ein fantastisches Geschehen. Ebenfalls ein Romanerstling ist «Das kürzere Leben des Klaus Halm» von Lukas Holliger. In seinem Basel-Roman stalkt ein arbeitsloser Möchtegern-Filmemacher einen Zauderer, um dessen Leben allmählich zu übernehmen.

Der vom Deutschschweizer Buchhändler- und Verlegerverband und LiteraturBasel vergebene Buchpreis feiert sein zehnjähriges Bestehen. Begangen wird das Jubiläum mit einem Fest am Vorabend der Buchpreisverleihung im Rahmen des Festivals Buch Basel. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.