«Die liegende Acht steht für »

Das Pullup Orchestra feiert acht Jahre mit «The Brap Challenge». Acht ist doch keine runde Zahl. Wenn man die Acht hinlegt, wird sie zum Zeichen für «unendlich». Wir haben uns gesagt: Jetzt erst recht.

Dieter Langhart
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Philipp Labhart Trompeter, Bandleader Pullup Orchestra, 33, Steckborn (Bild: pd/Bodo Rüedi)

Philipp Labhart Trompeter, Bandleader Pullup Orchestra, 33, Steckborn (Bild: pd/Bodo Rüedi)

Das Pullup Orchestra feiert acht Jahre mit «The Brap Challenge». Acht ist doch keine runde Zahl.

Wenn man die Acht hinlegt, wird sie zum Zeichen für «unendlich». Wir haben uns gesagt: Jetzt erst recht.

«The Brap Challenge» ist eine grossangelegte Promo- und Crowdfunding-Aktion. Warum?

Crowdfunding ist nicht der Aufhänger, sondern soll unser Publikum mehr einbeziehen. Es hilft uns auch, das morgige Acht-Stunden-Nonstop-Konzert – es wird gefilmt und online gestreamt – und die gesamte Brap Challenge zu finanzieren.

Warum eine Challenge? Das Pullup Orchestra ist doch längst bekannt.

Wir sind zwar eine Schweizer Band, aber drei von vier Shows geben wir im Ausland. Für die Challenge haben wir das Team zudem erweitert.

Das Crowdfunding hat gestern begonnen. Wie viel Geld ist schon zusammen?

(Lacht) 40 von 22 000 Franken.

Für dieses Jahr sind bereits zwanzig Auftritte geplant, darunter einige an Open Airs.

Die Festivaltour ist wie eine Wiederholung der letzten drei, vier Jahre, mit alten Partnern. Und wir freuen uns sehr, an altbekannte Orte zurückzukehren.

Das Pullup Orchestra besteht aus neun Musikern und Ihrem Bruder Samuel «Samwhaa!» als Rapper. Tritt es immer so auf?

Das ist unsere Studio- und Live-Besetzung, aber für unsere Tour sind sieben Instrumente doppelt besetzt; unter den Musikern sind auch Franzosen.

Was gibt es heute und morgen zu hören?

Im Theater am Gleis spielen wir im intimen Rahmen und primär für Gäste die sechzehn Tracks vom neuen Album, die teils die Gastmusiker geschrieben haben; im Salzhaus gibt es mehr Show dazu.

«Brap» hat in der englischen Umgangssprache zahlreiche Bedeutungen – welche gilt fürs Pullup?

«Brass and rap», aber auch der Knall wie aus einer Pistole. Beides spiegelt unser Lebensgefühl wider.

Wo sehen Sie sich in acht Jahren?

Seit drei, vier Jahren bin ich mit dem Pullup Orchestra da, wo ich sein möchte. (Überlegt) Wir haben schöne Shows in ganz Europa gegeben. Ich möchte mit ihm auch andere Kontinente bereisen und bespielen.

Do, 16.6., 20.15 Uhr, Theater am Gleis, Winterthur: Molton-Konzert Fr, 17.4., 15–23 Uhr, Salzhaus, Winterthur: Non-stop-Konzert www.pulluporchestra.ch www.thebrapchallenge.com

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