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Die lauteste Stimme Kubas

Die 36jährige kubanische Philologin und Bloggerin Yoani Sánchez ist eine von drei mutigen Frauen, welche die Zürcher Dokumentarfilmerin Barbara Miller in ihrem ersten Kinofilm «Forbidden Voices» porträtiert.

Die 36jährige kubanische Philologin und Bloggerin Yoani Sánchez ist eine von drei mutigen Frauen, welche die Zürcher Dokumentarfilmerin Barbara Miller in ihrem ersten Kinofilm «Forbidden Voices» porträtiert. Im April 2007 startete Yoani Sánchez als erste Kubanerin mit eigenem Namen und mit Foto einen oppositionellen Blog, «Generacion Y». Im Jahr darauf wurde sie in Spanien in Abwesenheit mit dem «Premio Ortega y Gasset» ausgezeichnet, einem der renommiertesten Journalistenpreise der spanischsprachigen Welt. Seither hat sich die zierliche Frau, die mit ihrem Mann, dem Journalisten Reinaldo Escobar und dem gemeinsamen Sohn Teo, in einer Hochhauswohnung in Havanna lebt, zur weltweit meist beachteten Stimme aus Kuba entwickelt.

Doch wie die beiden anderen Protagonistinnen im Dokumentarfilm «Forbidden Voices» (Farnaz Seifi – die im Exil lebende iranische Frauenrechtsaktivistin – und die in Peking unter Hausarrest stehende Menschenrechtskämpferin Zeng Jinyang) zahlt auch Yoani Sánchez für ihr Engagement für Meinungsfreiheit und Demokratie einen hohen Preis: Die Bloggerin darf ihr Land nicht mehr verlassen. Ausserdem wird Sánchez ständig überwacht, eingeschüchtert und bedroht, und sie wurde auch schon von zivilen Polizisten massiv körperlich attackiert. (gk)

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