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Die Gesichter des Theaters

Intermezzo
Rolf App

Wir reden jetzt immer über Beton und Glas, über Bühnentechnik und Heizungsfragen, über Akustik- und Platzprobleme. Darum geht es ja auch bei der Abstimmung über die Sanierung des Theaters ­St. Gallen am 4.März. Doch das ­Theater ist das nicht. Es ist nur die Hülle, der Schauplatz. Abend für Abend aber zeigt sich: Das Theater, das sind die Menschen. Es sind die Schauspieler und die Sänger, die Musiker und die Bühnenarbeiter – und alle anderen, die an einer gelungenen Vorstellung teilhaben.

Unter ihnen finden sich Gesichter, die uns so vertraut sind wie die Schwester oder der Bruder, der Onkel oder die Tante. Vor allem unter den Schauspielern. Von Saison zu Saison kommen zwar neue hinzu. Ein paar aber bleiben. Sie begleiten uns durchs Leben. Bruno Riedl, Marcus Schäfer, Mathias Albold, Diana Dengler, Christian Hettkamp: Mit den Namen tauchen die Stimmen auf, die Bewegungen, die Gesten. Persönlichkeiten, die sich in anderen Persönlichkeiten ausdrücken – den Rollen nämlich, die sie gerade spielen.

Manche verabschieden sich von der Bühne und bleiben doch in der Erinnerung haften. Wie Ursula Bergen, lang ists her. Oder Guido Rieger. Oder sie tauchen in Altersrollen auf. Wie Diethelm Stix, David Steck oder Vera Schweiger. Sie alle sind Teil unseres Lebens geworden, haben uns natürlich auch gespürt. Als aufmerksame oder zerstreute Ansammlung von Köpfen, je nachdem. Schauspieler spüren gut, ob ihr Publikum mitgeht. Denn auch sie haben eine Beziehung zu uns.

Rolf App

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