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Die dritte Säule der Festspiele

Oper auf dem Klosterhof und Tanz in der Kathedrale, das sind seit jeher die beiden Hauptattraktionen der St. Galler Festspiele. Immer schon gab es dazu aber die kleine, feine dritte Säule der Konzerte, die zum Hauptthema der Oper Instrumentales beisteuert, die mit exquisiten Kammermusikrezitals Bezüge zum Festspiel-Opernkomponisten schafft.

So spielt etwa das Amar Quartett das Streichquartett a-Moll von Alfredo Catalani, dem Schöpfer der Oper «Loreley», und präsentiert zudem ein Streichquartett einer anderen italienischen Opernlegende, Gaetano Donizetti (27.6., 19 Uhr). Ein Rezital für zwei Gamben präsentiert erlesene barocke Werke unter dem Motto «Nymphe di Rheno» (29.6., 19 Uhr). Legenden und Lieder der Romantik, aus welcher der «Loreley»-Stoff stammt, singt das famose Vocalconsort Berlin unter dem Motto «Schattenreiche» (30.6., 19 Uhr).

Auch das Festkonzert zeigt, dass Catalani nicht nur Oper «konnte», sondern auch eine Missa schreiben konnte (6.7., 20 Uhr). Auch für die Orgel hat Catalani komponiert. Wie das klingt, zeigt der Abend mit Orgelmusik der Romantik mit Domorganist Willibald Guggenmos, der auch Musik des von Catalani verehrten Richard Wagner spielt (2.7., 17 Uhr). Um die Frau als Schicksalsmacht drehen sich viele Dichtungen der Renaissance. Unter dem Motto «Donna Incantatrice» ist der grandiose Sänger Marco Beasley zu hören, der höfische und volkstümliche Liebeslieder der italienischen Renaissance präsentieren wird (25.6., 19 Uhr).

Konzerte, die vor der Oper auf dem Klosterhof stattfinden, fungieren so auch als wunder­bare Einführungsmusik, dürfen aber auch für sich genossen werden. Wie immer werden die Konzerte in den das Operngeschehen umgebenden Häusern gespielt, in der Kirche St. Laurenzen, der Schutzengelkapelle, der Stiftsbibliothek oder in der Kathedrale. Dort ist im Festgottesdienst zu den Festspielen die Messe D-Dur von Otto Nicolai zu hören. Es dirigiert Domkapellmeister Andreas Gut (2.7., 11 Uhr). (map)

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