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Die Buben waren da

Längst erwachsen und bereits ergraut. Und doch: diese selbstironische Bubenfrische, diese spassige Beweglichkeit und diese standhafte Weigerung, aufs Alter hin musikalisch unter den Schiffbrüchigen mitzuwedeln.
Bild: Michel Canonica

Bild: Michel Canonica

Längst erwachsen und bereits ergraut. Und doch: diese selbstironische Bubenfrische, diese spassige Beweglichkeit und diese standhafte Weigerung, aufs Alter hin musikalisch unter den Schiffbrüchigen mitzuwedeln. Seit dreissig Jahren sind sie zusammen, seit dreissig Jahren feilen und schleifen sie an ihren wunderbar absurden Programmen, und es gelingt ihnen tatsächlich, ohne Aufgewärmtes und Abgegriffenes zwei Stunden bestens zu unterhalten. Eher lapidar in ihren kleinen verbalen Neckereien, zeigen Ars Vitalis zu ihrem Bühnenjubiläum noch einmal, aus welchem unerschöpflichen Kosmos von Rhythmen, Riffs und Retro sie schöpfen. Neben den klassischen Instrumenten wie Gitarre, Schlagzeug, Trompete, Saxophon und Klarinette lässt sich auch mit Quetschkommode, Riesenbohnen und allerhand selbstgebastelten Klangkörpern allerhand Explosives schnurren. Dazu natürlich die unnachahmlichen Schnuten, Kapriolen, Gesten, Blicke – Klaus Huber, Peter Wilmanns und Buddy Sacher beglückten das tobende Publikum in der Kellerbühne mit dem würzigen Konzentrat ihres langjährigen künstlerischen Schaffens, das sie mittlerweile auf die Bühnen aller Kontinente führt.

Brigitte Schmid-Gugler

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