Die Bregenzer Festspiele rechnen mit dem Sängernachwuchs

Die Idee für ein Opernstudio hat Intendantin Elisabeth Sobotka von der Berliner Staatsoper mitgebracht. Im inspirierenden Umfeld der Bregenzer Festspiele will sie talentierte Sänger bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen – konzentriert und intensiv.

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Die Idee für ein Opernstudio hat Intendantin Elisabeth Sobotka von der Berliner Staatsoper mitgebracht. Im inspirierenden Umfeld der Bregenzer Festspiele will sie talentierte Sänger bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen – konzentriert und intensiv. Denn so gut sie auch ausgebildet sind, immer seltener bietet sich jungen Sängern die Chance, an kleinen Häusern grosse Rollen auszuprobieren, sich daran im doppelten Sinne zu erproben. «Die Opernstudios springen hier in die Bresche», sagt Elisabeth Sobotka.

Als Intendantin hat sie aber auch das Publikum im Blick. Eine frische, lebendige Inszenierung der beliebten Oper dürfte ein weiteres Zuckerl im Festspielprogramm werden – also eine Win-win-Situation, wie es im Jargon der Betriebswirtschaft heisst. Und rechnen, das kann man in Bregenz. (bk.)