Der Wind, das liebe Kind

Kurz und knapp

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Der Wind interessiert sich nicht für unsere Stromproduktion. Er bläst dort, wo er will. Diese Schwankungen sind ein Problem und dürften noch extremer werden, wie Forscher der ETH Zürich sagen. Die Produktion bei guten Windverhältnissen und bei Flaute unterscheide sich um bis zu 100 Gigawatt – der Kapazität von rund 100 Kernkraftwerken. Was tun? Die Schwan­kung liesse sich auf 20 Gigawatt beschränken, würde die Windstromproduktion länderübergreifend geplant. Beim Windstrom sollte Europa deshalb mehr zusammenarbeiten, sagen die Forscher. Eigentlich eine Binsenwahrheit – die auch bei uns viele Gegner hat. (Kn.)