Der Schweizer Film geht baden

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Protest Die Solothurner Filmtage stehen heuer unter dem Zeichen der Mobilisierung gegen «No Billag». Das zeigte sich auch am gestrigen zweitletzten Tag der Werkschau des Schweizer Films. Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion mit Befürwortern und Gegnern der Initiative zogen Letztere, angeführt von Mitgliedern von Cinésuisse, dem Dachverband der Schweizer Filmbranche, zur Kreuzackerbrücke. Dort über der Aare angekommen, begrüsste Seraina Rohrer bei eisigem Wind die Filmfreunde und erinnerte daran, dass bei einer Annahme von «No Billag» der Schweizer Film buchstäblich bachab ginge.

Flankiert von Sarah Spalen, Max Hubacher, Jean-Luc Bideau, Heidi Maria Glössner und Cinésuisse-Präsident Matthias Aebischer erklärte die Filmtage-Direktorin, man werde diese Tatsache nun visualisieren. Bevor die alten Filmrollen – von denen jeder der Prominenten eine in der Hand hielt – in die Aare geworfen wurden, ergriff Schauspieler-Doyen Bideau das Wort. Allfällige Vertreter von Umwelt-NGO könne er beruhigen: Die Filme würden wieder aus dem Wasser gezogen. Pünktlich dazu begann es zu regnen. (G. K.)

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