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Der Marx-Roman

Karl Marx ist todkrank, er kann nicht mehr reden. Denn er hat Kehlkopfkrebs. Tochter Tussy umsorgt ihn, Marx schreibt auf eine Schiefertafel. Er erinnert sich an Jenny, die Ballkönigin, die er heiraten wird, an seine Jugend und an den Weg, den er gegangen ist. Sein ­Leben als Roman, auch das ist möglich. Dass Klaus Gietinger Drehbuchautor ist, das spürt man in den kurzen Szenen, in denen er in seinem Tatsachenroman «Karl Marx, die Liebe und das Kapital» Marx auf dem Totenbett lebendig werden lässt. Sogar die komplexen Gedankengänge im «Kapital» verwandelt Gietinger in kurze Sequenzen. Auch eine Möglichkeit, diesen Denker kennen zu lernen. (R. A.)

Klaus Gietinger: Karl Marx, die Liebe und das Kapital, Westend, 350 S., Fr. 29.90

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