Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der letzte Trip mit dem Wolfsrudel

Im dritten und letzten Hangover-Streifen ist mehr Action vorhanden, dafür weniger vom typischen Witz.
Nina Thöny
Die vier Hangover-Kumpels gehen auf ihre letzte gemeinsame Reise, dieses Mal unfreiwillig und ohne Drogeneinfluss. (Bild: pd)

Die vier Hangover-Kumpels gehen auf ihre letzte gemeinsame Reise, dieses Mal unfreiwillig und ohne Drogeneinfluss. (Bild: pd)

Nach wenigen Minuten scheint klar zu sein: Dieses Mal ist es ganz anders. Schliesslich bietet Hangover 3 im Gegensatz zu den beiden anderen Teilen mehr Action. Das fängt bereits beim Vorspann an. Chow, der kleine, verrückte Gangster-Chinese, bricht aus dem Gefängnis in Bangkok aus. Es folgt eine wilde, skurrile Verfolgungsszene. Der kriminelle Chinese ist also wieder auf freiem Fuss.

Fliegender Giraffenkopf

Ab und zu tritt der Film dann doch wieder in die Fussstapfen seiner Vorgänger. Dann nämlich, wenn die Junggesellen-Witze, manchmal durchaus pervers und auch mal unter der Gürtellinie, auftauchen. Ein makabrer Witz zu Beginn des Films ist auch die Szene mit dem fliegenden Kopf einer Giraffe. Der pummelige Alan (Zach Galifianakis) fährt mit dem Auto, im Anhänger eine Giraffe, über eine Autobahn. Nur leider ist eine Brücke zu tief, beziehungsweise der Giraffenhals zu lang.

Aber für einmal steuert das Wolfsrudel nicht auf eine wilde Junggesellen-Party zu, nein, dieses Mal hat es eine Mission. Alan erleidet einen Zusammenbruch, weil er seine Medikamente nicht mehr nimmt. Seinen drei Kumpels Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Doug (Justin Bartha) ist klar: Ihr bärtiger Kollege gehört ins Sanatorium. Unterwegs dorthin werden sie jedoch überfallen. Dahinter steckt Marshall, der Mafioso, den man bereits aus Teil 1 kennt. Er erpresst Phil, Stu und den dicklichen Alan. Sie sollen Chow aufspüren, sonst tötet Marshall Doug. Während sich das Wolfsrudel dieses Mal vornehm zurückhält, was Drogen und Alkohol angeht, legt Chow einen Zahn zu. Sowieso taucht der kleine Gangster im ganzen Film immer wieder auf. Beispielsweise in Tijuana, Mexicos Partystadt, wo sich die Hangover-Männer zum ersten Mal an die Fersen des Chinesen haften. Dort werden die drei aber vom cleveren und ebenso perversen Chow übers Ohr gehauen. Die Jagd geht also weiter und führt das Wolfsrudel zurück zum Austragungsort des ersten Filmes: Las Vegas. Hier folgen Drogenskandale und wirre Szenen bei Chows Privatparty mit Escort-Girls, ein Besuch bei Stus vermeintlicher erster Ehefrau aus <Hangover I>, ein Wiedersehen mit Baby Carlos und Alans erster grosser Liebe.

Sitzen bleiben lohnt sich

Jawohl, richtig gelesen, die pummelige Figur Alan darf sich in Hangover 3 verlieben. Die Frau sei seine Seelenverwandte, seine neue beste Freundin. So sehr es ihm auch leid tue, das Wolfsrudel müsse bei seiner Hochzeit ein Ende finden.

Die Handlung von Hangover 3 ist dicht und der Zuschauer hat Mühe mitzukommen. Dazu kommt auch der Ortswechsel von Tijuana nach Las Vegas. Der Film ist skurril, flippig und actionreich. Doch die Drogen-Trips und den Filmriss sucht man im Endteil lange vergebens. Nur wer geduldig den Abspann abwartet, wird belohnt. Was erahnen lässt: Das Wolfsrudel hört wohl nie auf zu streunen.

Ab heute in den Kinos.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.