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Der König der Angstmacher

Geburtstag der Woche
Arno Renggli

Man fragt sich schon, was einer für eine Psyche hat, wenn er lauter Grusel, Grausamkeiten und Psychopathen erfindet. Der Amerikaner Stephen King, erfolgreichster Horrorautor der Welt und am Donnerstag den 70. Geburtstag feiernd, erlebte in seiner Kindheit einiges Dunkles: Sein Vater verliess die Familie, die Mutter hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und wechselte oft den Wohnort. Zudem erlebte King, wie ein Spielkamerad von einem Zug getötet wurde. Und eine Krankheit fesselte ihn später ein Jahr lang ans Bett.

Dort fing er an zu schreiben. «Meiner Mutter gefielen meine Storys», erzählte er später. «Das war mein Antrieb, jemand wie ich will anderen gefallen.» Er selber glaubte lange nicht an sein Talent. Es war seine Frau Tabitha, die das Manuskript zu «Carrie» aus dem Abfall fischte und ihn motivierte, den Roman zu beenden. Später rettete sie ihn aus der Sucht nach Alkohol und Kokain. «Carrie» wurde ein Erfolg, dem Dutzende von Bestsellern und Verfilmungen wie «Es» und «Shining» folgten.

Auch im Moment läuft es gut: Das Remake der Verfilmung von «Es» hat in den USA gerade den erfolgreichsten Kinostart eines Horrorfilms hingelegt. Und obwohl er dank über 400 Millionen verkaufter Bücher längst ausgesorgt hat, schreibt wer weiterhin fleissig. Mindestens 2000 Wörter am Tag. Seine dunkle Fantasie ist also noch längst nicht ausgeschöpft.

Arno Renggli

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