Der deutsche Saxofonist Max Greger ist tot

Der deutsche Saxofonist und Bandleader Max Greger ist tot. Der Musiker starb am frühen Samstagmorgen im Alter von 89 Jahren in einem Münchner Spital an einer Krebserkrankung. Dies teilte seine Frau Johanna am Samstagabend der Nachrichtenagentur dpa mit.

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Swing-Legende Max Greger auf einer Aufnahme von 2011. (Bild: Keystone)

Swing-Legende Max Greger auf einer Aufnahme von 2011. (Bild: Keystone)

Der legendäre Musiker trat in Hunderten von Konzertsälen auf, nahm mehr als 150 Platten und CDs auf und produzierte rund 3000 Stücke. In seiner Karriere trat Greger mit Weltstars wie Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald auf. Mit seiner Musik prägte er auch das deutsche Fernsehen. Besonders stolz war er auf die Melodie des «Aktuellen Sportstudios».

Gregers Frau sagte, sie, ihr Sohn und ihre Schwiegertochter seien in den letzten Stunden an der Seite ihres Mannes gewesen. «Wir waren dabei, bis er eingeschlafen ist. In der letzten Stunde haben wir nur noch gebetet, dass er erlöst wird.» Gegen 3 Uhr sei er dann für immer eingeschlafen.

Noch Mitte Juli hatte Greger nach Angaben seiner Frau, mit der er mehr als 60 Jahre verheiratet war, in München ein Konzert gegeben. Zwei Tage nach dem Auftritt sei der 89-Jährige dann am 15. Juli in ein Spital gekommen. Dort sei eine Krebserkrankung diagnostiziert worden, sagte seine Frau weiter. «Er hat vorher nicht gewusst, dass er Krebs hatte.» (sda)