Der Bürgerkrieg

LESBAR ZEITSCHRIFT

Bruno Knellwolf
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Bild: Bruno Knellwolf

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Spanien – holdes Ferienland, interessante Städte, schöne Küsten. Doch immer noch liegen geschätzte 113 000 Opfer des Franquismus verscharrt in Massengräbern irgendwo in Spanien. Die freigelegten menschlichen Überreste werden in Kunststoffboxen für weitere Untersuchungen aufbewahrt. Die Zeit unter dem Diktator Franco, die 1975 mit dessen Tod endete, ist heute noch präsent. Nach dem Sieg im Spanischen Bürgerkrieg mit deutscher Hilfe hatte Franco eine rechtsgerichtete Diktatur errichtet, deren Hunderttausende von Regimegegnern zum Opfer fielen. Vertreter einer Gedächtnisbewegung fordern heute Wiedergutmachung, Aufklärung und Verfolgung der franquistischen Verbrecher.

Damals, 11/2015

Blinde sehen lassen

Peter Böhm leidet an Retinitis pigmentosa. Das ist eine erblich bedingte Erkrankung, bei der die lichtempfindlichen Zellen in der Netzhaut allmählich degenerieren. Eigentlich eine unheilbare Erkrankung. An der Universität Tübingen pflanzen Ärzte den blinden Patienten einen Seh-Chip unter die Netzhaut, damit sie wieder sehen können. Auch Peter Böhm, der damit ein bisschen Licht zurückgewinnt. Noch sind solche Chips aber im Frühstadium. Irgendwann sollen Netzhaut-Chips, Hirn-Stimulationen und rhythmische Stromstösse die Blindheit besiegen.

Bild der Wissenschaft, 11/2015

Wenn die Erde bebt

Im Frühling dieses Jahres hat in Nepal die Erde zweimal heftig gebebt, rund 9000 Menschen starben. Die Katastrophe liess sich nicht voraussagen. Nepal liegt in einem heiklen Gebiet. Denn die Erdkruste besteht aus mehreren grossen Platten. Dort wo sie aufeinander stossen, ist die Gefahr eines Erdbebens besonders gross, so wie beim Himalaja. Aber auch in der Schweiz werden durch den Schweizerischen Erdbebendienst durchschnittlich jeden Tag zwei Beben registriert. Zu spüren sind bei uns aber nur zehn pro Jahr.

Spick, 10/2015

Bild: Bruno Knellwolf

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