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Der Blues aus ­Chicago zurück in Frauenfeld

Michael Giger 2017 am Bluesfesti­val Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Michael Giger 2017 am Bluesfesti­val Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Bluesfestival Sie singt alles: Jazz, Soul, Gospel, Rock und Blues. Sie heisst Larissa Baumann und ist Thurgauerin. Sie war letztes Jahr am Bluesfestival Frauenfeld und fragte: «Darf ich nächstes Jahr mit meiner Band kommen?» Und der künstlerische Leiter Rudolf Laubacher hat die vielseitige Sängerin eingeladen; am 9. März eröffnet sie das neunte Blues­festival Frauenfeld. Auf sie folgt der Däne Thorbjörn Risager – und sein Landsmann Anders Stokholm, Frauenfelds Stadtpräsident, wird es sich nicht nehmen lassen, ihn und seine Band The Black Tornado anzusagen. Drei Bläser bringt sie mit – wie die R’n’B-Formation Albie Donnelly’s Supercharge am Samstag. «Wir haben sie auf vielseitigen Wunsch aus dem Publikum erneut engagiert», sagt Laubacher.

«Jede Formation ist so gut wie die andere»

Bewusst gestaltet der ausgezeichnet vernetzte Frauenfelder die beiden Abende nicht mit Vorbands und Top-Acts am Schluss. «Jede Formation ist so gut wie die andere.» Als da sind Earl Thomas aus den USA, Rebecca and the Gents aus Venezuela und die preisgekrönten Boogiesoulmates aus Berlin, die das Festival ausklingen lassen.

Was Laubacher etwas Kummer bereitet: Die steigenden Gagen, die immer schwierigere Suche nach Sponsoren. Doch Stadt und Kanton haben ihre Zuschüsse erhöht. «Das Bluesfestival bringt jährlich international renommierte Bluesbands nach Frauenfeld», schreibt der Regierungsrat in seiner Begründung. «Dank hochwertigem Programm, professioneller Organisation und breiter Unterstützung konnte sich das Festival in den vergangenen Jahren als überregionaler Anlass etablieren.»

Rudolf Laubacher hält nach wie vor an den zwei Kollektenkonzerten in Frauenfeld (3.3., Falken Pub) und Winterthur (4.3., Esse Musicbar) fest. Und an den vergleichsweise moderaten Eintrittspreisen («drei Bands pro Abend für 65 Franken»), obwohl sich das Budget seit 2010 auf 130000 Franken verdoppelt hat.

Das kommende Festival 2019 hat Rudolf Laubacher fast fertig geplant; es wird sechs Tage dauern. «So feiere ich den Zehnten des Festivals und meinen Achtzigsten.» Einen Weltstar will er auftreten lassen – welchen, verrät er noch nicht. (dl)

Hinweis Fr/Sa, 9./10.3., 20 Uhr, Festhalle Rüegerholz Frauenfeld­ bluesfestival-frauenfeld.ch

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