Denkerin der demokratischen Macht

Sie ist für viele politisch Engagierte ein Vorbild und gilt als eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt (1906–1975) bezeichnete sich nach ihrer Flucht aus Nazideutschland nicht mehr als Philosophin, sondern als politische Denkerin.

Hansruedi Kugler
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Focus - Lesen - Arendt (Bild: Hansruedi Kugler)

Focus - Lesen - Arendt (Bild: Hansruedi Kugler)

Sie ist für viele politisch Engagierte ein Vorbild und gilt als eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt (1906–1975) bezeichnete sich nach ihrer Flucht aus Nazideutschland nicht mehr als Philosophin, sondern als politische Denkerin. Sie definierte den Begriff Macht radikal demokratisch, untersuchte die Ursprünge des Totalitarismus und prägte Begriffe wie «Banalität des Bösen» als Bezeichnung für beamtenhafte Mittäterschaft im Dritten Reich. Das Sonderheft nähert sich ihr in fabelhaften Interviews mit ihr selbst, mit Historikern, Philosophinnen und Persönlichkeiten wie Daniel Cohn-Bendit. Dies immer mit einer erhellenden kritischen Sicht auf die schillernde Denkerin. Eine Kurzbiographie ergänzt das Heft.

Hannah Arendt: Sonderheft Hannah Arendt. 146 S., Fr. 16.50