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«Das war eine besondere Frau»

Patricia Hodell Sucht man in Zermatt nach den Spuren der Matterhorn-Erstbesteiger, dann kann man ins Ortsmuseum gehen, wo das zerrissene Seil liegt, oder auf den Bergsteiger-Friedhof, auf dem drei der vier Opfer von Edward Whympers Expedition ruhen. Man kann auch eines der Seiler-Hotels aufsuchen, vor allem natürlich das «Monte Rosa», in dem sich die ersten Bergsteiger jeweils getroffen haben. Und da stösst man unweigerlich auf die Hotelpioniere Alexander und Catharina Seiler, die im Musical von Michael Kunze und Albert Hammond auftauchen müssen.

Patricia Hodell heisst die Frau, die Catharina Seiler spielt. Sie stammt aus Bern, lebt aber in Berlin und steht seit zwanzig Jahren auf Musicalbühnen – in dieser Sparte eine ungewöhnlich lange Zeit. «Die Konkurrenz ist scharf, vor allem unter den Frauen», sagt sie. Stolz schwingt mit und Energie, «auch wenn man für eine Musicalkarriere viel aufgeben muss». An dreissig Produktionen hat sie mitgewirkt, «und ich liebe es immer noch».

In New York fängt ihre Karriere an

Sie selber ist schon über dreissig, als ihre Musicalkarriere ins Rollen kommt. Zu Hause hat die Mutter unablässig Musik laufen lassen, früh ist sie auch ins Ballett ge­gangen. Ein Lehrer hat ihr schauspielerisches Talent entdeckt. Die drei Hauptelemente des Musicals sind also beisammen. Während eines Au-Pair-Jahrs in den USA geht die junge Frau für eine Woche nach New York und nimmt erfolgreich Kontakt auf zu einer Musicalschule. So fängt es an.

Patricia Hodell liebt es, sich zu verwandeln. Sie will wissen, in wen sie sich da für «Matterhorn» verwandeln soll. «Diese Catharina Seiler ist schon eine besondere Frau gewesen», sagt sie. Sie hat die Buchhaltung geführt, daneben nicht weniger als sechzehn Kinder grossgezogen. Ein kurioser Zufall kommt ihr zu Hilfe. «Ich stosse bei meiner Vermieterin in St. Gallen auf ein Damenkränzchen, und die eine sagt, ihr Lebenspartner sei ein Urenkel von Alexander und Catharina Seiler.» Dieser Urenkel nun verschafft ihr ein Buch, das es gedruckt nicht gibt: die Chronik der Seilers seit 1834. «Ich bin enorm froh, über diese reich bebilderte Chronik ein Bild dieser Catharina Seiler gewonnen zu haben.»

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