Das sechste Album von Muse ist massentauglich, aber nicht langweilig

Mehr denn je zuvor klingt das 1994 gegründete englische Trio Muse auf dem sechsten Album «The 2nd Law» wie eine moderne, etwas metallischere Reinkarnation von Queen und INXS.

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Mehr denn je zuvor klingt das 1994 gegründete englische Trio Muse auf dem sechsten Album «The 2nd Law» wie eine moderne, etwas metallischere Reinkarnation von Queen und INXS. Sänger und Gitarrist Matt Bellamy, Bassist Chris Wolstenhome (der erstmals Lieder beigesteuert hat und singt) und Schlagzeuger Dominic Howard kennen nach dem Grammy für ihren Grosserfolg «The Resistance» und ihrer ausverkauften Tour durch Sportstadien keine Berührungsängste mehr – und setzen auf Massenkompatibilität. Trotzdem sind ihre Kompositionen und Arrangements immer noch so vielfältig und spannend, dass keine Langeweile aufkommt. (rhö)

Muse: «The 2nd Law» (Warner Music). Ab Freitag im Handel.