Das schnelle Leben

LESBAR ZEITSCHRIFTEN Wir schieben es gerne der Gesellschaft zu. Oder der harten Arbeitswelt. Doch in Tat und Wahrheit sind wir es, die auf der Überholspur leben. Das Magazin «Philosophie» stellt das scharfsinnig fest und fragt, warum wir unsere Zeit gern mit Aktivismut totschlagen.

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Cover "Lesbar" vom 22.01.2013

Cover "Lesbar" vom 22.01.2013

LESBAR ZEITSCHRIFTEN

Wir schieben es gerne der Gesellschaft zu. Oder der harten Arbeitswelt. Doch in Tat und Wahrheit sind wir es, die auf der Überholspur leben. Das Magazin «Philosophie» stellt das scharfsinnig fest und fragt, warum wir unsere Zeit gern mit Aktivismut totschlagen. Eine Antwort hat schon Martin Heidegger gegeben. Das Leben sei ein «Vorlaufen zum Tod». Diesen Tod aber wollen wir nicht wahrhaben. Oder wie es Hans Blumenberg gesagt hat: Das menschliche Wesen lebt «in einer Welt, die keine Grenzen des ihm Möglichen vorzuzeichnen scheint, ausgenommen die eine, dass es sterben muss».

Philosophie Magazin Februar/März 2013

Emotionale Stile

Im Lauf seiner Arbeit als Neurowissenschafter sind Richard Davidson Tausende von Menschen begegnet, «deren Umgang mit ein und demselben Lebensereignis sich ungeachtet ihres ähnlichen Hintergrunds dramatisch unterscheidet». So unverwechselbar wie der Fingerabdruck sei das emotionale Profil des Menschen, über das Davidson in «Psychologie heute» berichtet. Er unterscheidet sechs Dimensionen, die jeder Mensch auf die ihm eigene Weise kombiniert. Und er erklärt, dass sich dieser emotionale Stil auch im Gehirn zeigt. Doch täuscht sich, wer jetzt meint, der Mensch sei dadurch ein für allemal festgelegt: Unser Gehirn ist formbar, ein Leben lang.

Psychologie heute Februar 2013

Auf der Trompete

Eine Trompeterin wie Alison Balsom ist in vielen Zeitaltern zu Hause. Im Barock ist viel für ihr Instrument geschrieben worden, in dessen Klang sich der Glanz der Fürstenhöfe spiegelt. Umgekehrt, sagt sie in «Musik & Theater», «dürfen wir nicht den Jazz vergessen. Das war eine wirkliche Wiedergeburt.» Allerdings ist das Repertoire für die Trompete trotzdem klein, weshalb Alison Balsom auch andere Konzerte für Trompete bearbeitet hat. Denn «vergessen Sie nicht: Die grössten Komponisten haben selber Arrangements vorgelegt.»

Musik & Theater Januar/Februar 2013

Rolf App

Cover "Lesbar" vom 22.01.2013

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