Das 49. Filmfestival in Nyon

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Morgen beginnt in Nyon die 49. Ausgabe des Dokumentarfilmfestivals «Visions du Réel». Das Festival zählt weltweit zu den wichtigsten des «Cinéma du Réel», und es wird neu von der 1980 in Bourg-Saint-Maurice geborenen Emilie Bujès geleitet. Die französisch-schweizerische Doppelbürgerin hat in Fribourg, Genf und Berlin Kunstgeschichte studiert, sie war Kuratorin und Leiterin zahlreicher Ausstellungen für Medienkunst und digitale Kultur in mehreren Ländern, bevor sie 2012 Mitglied des Auswahlkomitees und 2016 stellvertretende künstlerische Leiterin von Visions du Réel wurde. Das Festival, das 2017 mit 40000 Besuchern einen neuen Publikumsrekord verzeichnete und das dieses Jahr bis 21. April 174 Filme zeigt, darunter 78 Weltpremieren, wartet – aus der Schweiz – mit so bekannten Namen auf wie Christian Frei («Genesis 2.0»), Francis Reusser («La séparation des traces»), Stéphanie Chuat und Véronique Reymond («Ladies») oder dem Gewinnerfilm der Berlinale, dem kontrovers diskutierten «Touch Me Not» der Rumänin Adina Pintilie. (gk)