Miss Schweiz
Christa Rigozzi wird von der FDP und der CVP umworben

Christa Rigozzi von FDP und CVP umworben BERN. FDP und CVP buhlen um die Gunst von Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi. „Beide Parteien haben mich mehrfach angefragt", verrät die 28-Jährige im Interview mit der Zeitung „Der Sonntag".

Merken
Drucken
Teilen
Ex-Miss Christa Rigozzi (Archiv)
7 Bilder
Vor winterlicher Kulisse: Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi (Archiv)
Christa Rigozzi 2011
Christa Rigozzi Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi hielt schon immer nichts von dünnen Frauen - sie sagte jetzt, sie hätte genug von der Mode für Bleistifte.
Christa Rigozzi
Christa Rigozzi
Christa Rigozzi

Ex-Miss Christa Rigozzi (Archiv)

Keystone

Doch noch sei es dafür zu früh. „Vielleicht irgendwann später". Ihren politischen Standpunkt vertritt sie aber bereits heute. Hetz-Kampagnen à la SVP die gegen alle Ausländer zielen seien unterste Schublade. „Kriminelle Ausländer sollten aber ausgeschafft werden", sagt Rigozzi. Ihr Interesse für Politik erwachte als sie in Bern lebte.

Dort studierte sie Kriminologie, denn Verbrechen faszinieren die Tessinerin. „Ich finde es spannend, was im Kopf der Menschen vorgeht, besonders, wenn sie solche schrecklichen Dinge tun." Obwohl sie als Kind eigentlich Kommissarin werden wollte, ist Rigozzi zurzeit wunschlos glücklich als Model und Moderatorin. Im Januar startet die zweite Staffel „Der grössten Schweizer Talente", wo sie als Jurorin über das Schicksal der Kandidaten entscheidet.

Weil Castingshows sehr beliebt sind, empfiehlt Rigozzi dieses Konzept auch auf die künftigen Miss-Schweiz-Wahlen anzuwenden. Auch privat schwebt die hübsche Blondine im siebten Himmel. Im Sommer bezieht sie gemeinsam mit Ehemann Giovanni Marchese ihr eigenes Haus oberhalb von Bellinzona. „In der Ehe geht es um Liebe, Respekt und Treue. Ich bin absolut monogam und hatte noch nie Sex mit einem anderen Mann."