Bruno Mansers Leben wird verfilmt

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Film Die Geschichte des Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser kommt als Spielfilm auf die Kinoleinwand. Die Dreharbeiten zu «Paradise War – Die Bruno-Manser-Story» mit Sven Schelker («Der Kreis») in der Hauptrolle sollen im Herbst beginnen. Die Handlung des Spielfilms fokussiert auf Mansers Kampf für das Nomadenvolk der Penan im Dschungel Borneos gegen global tätige Holzkonzerne, wie die Verantwortlichen am Mittwoch vor den Medien in Basel sagten. Für das Projekt taten sich die Schweizer Filmgesellschaft «A Film Company», der seit 25 Jahren bestehende Bruno Manser Fonds (BMF) und die Familie von Bruno Manser zusammen. Das Medium Film habe bei Mansers Arbeit immer eine zentrale Rolle gespielt, sagte BMF-Geschäftsleiter Lukas Straumann. Die Dokumentarfilme «Tong Tana – Eine Reise ins Innere Borneos» (1989) und «Blasrohre gegen Bulldozer» (1988) verhalfen Manser zu globaler Bekanntheit. Das Budget für «Paradise War» beträgt 4,6 Millionen Franken. Davon sind 70 Prozent gedeckt. Zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten soll Sven Schelker rund vier Wochen mit dem Nomadenvolk der Penan im Regenwald leben und auch deren Sprache lernen. Regisseur des Films ist der Zürcher Niklaus Hilber («Amateur Teens»). (sda)