Bregenzer Festspiele 2015 mit Giacomo Puccinis «Turandot»

BREGENZ. Nach der bisher erfolgreichsten Saison der Bregenzer Festspiele 2014 startet das Festival mit einer weiteren beliebten Oper auf der Seebühne in das erste Jahr der Intendanz von Elisabeth Sobotka. «Turandot» von Giacomo Puccini wird 2015 voraussichtlich 24 Mal gezeigt.

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Szene aus der Oper «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart an den Bregenzer Festspielen in Bregenz im Juli 2013. (Bild: Keystone)

Szene aus der Oper «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart an den Bregenzer Festspielen in Bregenz im Juli 2013. (Bild: Keystone)

Als Hausoper ist Jacques Offenbachs «Hoffmanns Erzählungen» programmiert. Die 70. Bregenzer Festspiele dauern vom 22. Juli bis 23. August. Zur Aufführungen gelangen rund 80 Veranstaltungen, wie der Geschäftsführer Festspiele, Michael Diem, am Dienstag vor den Medien in Bregenz sagte.

Im Januar 2015 übersiedelt die neue Intendantin Elisabeth Sobotka nach Bregenz. «Turandot sei ein Nachtstück», gepaart mit den Massenszenen sei es wie geschaffen für das Spiel auf dem See, betonte Sobotka. Premiere ist am 22. Juli. Für die Regie wird der Schweizer Marco Arturo Marelli verantwortlich zeichnen, Paolo Carignani wird die Wiener Symphoniker dirigieren.

Besonderes verspricht sich Sobotka auch für die Inszenierung der Hausoper «Hoffmanns Erzählungen» von Jaques Offenbach (Premiere am 23. Juli). Das liege vor allem an Stefan Herheim, der für die Inszenierung der unvollendeten Oper des deutsch-französischen Komponisten gewonnen werden konnte.
Weiterhin soll es in Bregenz Zeitgenössisches zu hören geben. Auf der Werkstattbühne gelangt etwa das im Frühling in Frankfurt uraufgeführte Musiktheater «Der Goldene Drache» von Peter Eötvös zu seiner Österreichischen Erstaufführung (Premiere am 19. August). (sda)