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Brand und Widerstand

Mit- statt gegeneinander: Zwei neue Brettspiele erfordern Kommunikations- und Kooperationstalent, um Flammen oder Tyrannen zu unterdrücken. Hendrik Breuer

Nicht jeder mag Gesellschaftsspiele, und einigen stehen beim Gedanken an die stundenlangen «Monopoly»-Sitzungen der Kinderzeit noch immer die Haare zu Berge.

Wenn man nach dem Abendessen mit seinen Freunden vorschlägt, noch ein Brettspiel zu spielen, kann man deshalb schon damit rechnen, dass einem ein energisches «Bloss nicht!» entgegenhallt. Hat man also solche Spielmuffel zu Gast, sollte man ihnen vielleicht mal eines von zwei schönen neuen Spielen vorstellen: Das Kooperationsspiel «Flash Point: Flammendes Inferno» oder «Der Widerstand», ein Kommunikationsspiel der Extraklasse.

Gemeinsam gegen das Spiel

In kooperativen Spielen kämpft man gemeinsam «gegen das Spiel». Bei «Flash Point» nimmt jeder Mitspieler die Rolle eines Feuerwehrmanns ein. Gemeinsam muss man jetzt sieben Eingeschlossene aus einem brennenden Haus befreien, bevor entweder vier Menschen dem Feuer zum Opfer fallen oder gleich das ganze Haus einstürzt. Passiert das, hat die Gruppe verloren.

Bereits nach ein paar Minuten Einsatz im Flammeninferno ist klar, dass man bei «Flash Point» an ein spannendes Team-Abenteuer geraten ist und man sämtliche Feuerwehrphantasien aus seiner Kindheit ausleben kann. «Sollen wir hier drüben erst mal löschen oder sofort ein paar Wände einschlagen, um zu den Opfern vorzudringen?», «Das könnte allerdings zu einem Einsturz führen. Und überhaupt: Wer macht eigentlich was?» – sind wichtige Fragen, die hier gemeinsam geklärt werden müssen.

Reden und planen

Ohne einen gemeinsamen Plan ist man verloren. Leise vor sich hingrübeln, geht gar nicht. Es wird diskutiert, geplant und dann gehandelt. Denn jeder hat besondere Fähigkeiten: Die Sanitäterin etwa kann Brandopfer behandeln, aber keine Feuer bekämpfen, das müssen andere Spezialisten übernehmen.

Das Spiel folgt einem einfachen Ablauf. Jeder Spieler kann pro Zug vier Aktionen durchführen, zum Beispiel durchs Haus rennen, Bewusstlose wegschleifen oder Brände löschen. Dann breitet sich das Feuer weiter aus, oder es kommt sogar zu Explosionen. So geht es reihum, bis das Team entweder alle Opfer heldenhaft aus dem Haus geschafft hat oder im flammenden Inferno untergeht. Ins Schwitzen geraten kann man auch bei «Der Widerstand», weil man als Spion eventuell kurz vor der Enttarnung steht. Jedem Spieler wird eine geheime Identität zugeteilt. Eine Gruppe an Aufständischen muss Missionen erfolgreich ausführen, um ein tyrannisches Regime zu stürzen. Leider sind Spione des Regimes unter den Spielenden und sabotieren sämtliche Einsätze.

Partyspass vom Feinsten

«Der Widerstand» kann man ebenso wie «Flash Point» in zehn Minuten erlernen. Was dann folgt, ist ein Partyspass vom Feinsten. Wer ist hier eigentlich was? Wilde Verdächtigungen, wüste Beschuldigungen und theatralische Unschuldsbeteuerungen wechseln einander ab. Dazu muss man gut kombinieren und schauen, was jeder Mitspielende so treibt. Egal, ob die Saboteure oder das Team gewinnen, eins steht fest: Mit diesen beiden Spielen kann man den grössten Monopolyhasser bekehren.

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