Booker-Preis an Jamaikaner

Für einen Roman über ein versuchtes Attentat auf Reggaesänger Bob Marley hat Marlon James als erster jamaikanischer Schriftsteller den britischen Man Booker Prize gewonnen. Der 44-Jährige nahm den wichtigsten Buchpreis des Landes am Dienstagabend in London entgegen.

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Für einen Roman über ein versuchtes Attentat auf Reggaesänger Bob Marley hat Marlon James als erster jamaikanischer Schriftsteller den britischen Man Booker Prize gewonnen. Der 44-Jährige nahm den wichtigsten Buchpreis des Landes am Dienstagabend in London entgegen. «Jamaika hat eine grosse literarische Tradition», sagte er. «Es ist irgendwie surreal, der erste zu sein, und ich hoffe wirklich, dass ich nicht der letzte sein werde.» James' Werk «A Brief History Of Seven Killings» ist teils in jamaikanischem Kreolisch geschrieben. Im letzten Jahr hatte der Australier Richard Flanagan mit «The Narrow Road To The Deep North» gewonnen, das im September als «Der schmale Pfad durchs Hinterland» auch auf Deutsch erschienen ist. (sda)

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