Bilder des chinesischen Umbruchs

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Authentischer, ungeschönter Blick auf den Alltag in China: Warentransport anno 1984. (Bild: Walter Landolt)

Authentischer, ungeschönter Blick auf den Alltag in China: Warentransport anno 1984. (Bild: Walter Landolt)

FotografieEr gehörte zu den ­wenigen westlichen Fotografen, die zu jener Zeit, in den frühen 1980er- und 1990er-Jahren, in der Volksrepublik China arbeiteten. Der in Zürich geborene Fotograf Walter Landolt, der einige Jahre in St. Gallen lebte und seit vielen Jahren in Luzern tätig ist, hatte während 14 Jahren in China gelebt und dort die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes in Bildern festgehalten. Neben den Pressefotos für Agence France Presse und andere Agenturen, sind rund 1000 Kleinbildfilme mit Strassen- und Alltagsszenen entstanden. Dokumente, die mit heutigen Augen anekdotisch und nostalgisch wirken. Im Buch «Weisse Katze, schwarze Katze» hat Landolt nun, thematisch gegliedert, eine Auswahl veröffentlicht. Die Journalisten Peter Achten, Urs Morf, der ehemalige Botschafter Dominique Dreyer, der Sinologe Jean-Pierre Voiret sowie der Kinderbuchautor Chen Jianghong tragen mit Texten zum besseren Verständnis jener Zeit bei. Der Buchtitel bezieht sich auf ein Zitat von Deng Xiaoping: «Es spielt keine Rolle, ob die Katze schwarz oder weiss ist, Hauptsache, sie fängt Mäuse.» (as)

Weisse Katze, schwarze Katze, 192 S., Fr. 32.80, erhältlich bei: www.walterlandolt.ch