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Beyoncé und Jay-Z nehmen den Louvre ein

Jay-Z und Beyoncé haben ein gemeinsames Album veröffentlicht. Sie lobpreisen darauf ihre Ehe, die mittlerweile fast präsidiale Qualität hat und ihren Reichtum. Nicht einmal mehr die Mona Lisa kann diese beiden toppen.
Katja Fischer De Santi

Sie sind das einflussreichste Paar der Musikindustrie und sie werden nicht müde, genau das zu inszenieren. Rapper Jay-Z und Sängerin Beyoncé. In den vergangenen Jahren hatten die 36-Jährige und der 48-Jährige, die drei gemeinsame Kinder haben, allerdings vor allem mit den Problemen in ihrer Beziehung Schlagzeilen gemacht.

Beyoncé wetterte auf «Lemonade» gegen die Seitensprünge ihres Göttergatten. Dieser kroch mit seinem Album «4:44» zu Kreuze. Nun veröffentlichten die beiden ein gemeinsames Album: «Everything is Love», eine Hymne auf ihre mittlerweile fast präsidiale Ehe .
Oder vor allem darauf, dass sie beide göttergleichen Status erreicht haben.

«We came, and we saw, and we conquered it all», singt Beyoncé. Kommen, sehen, siegen. Unter Julius Cäsar geht es nicht. Eine Beziehung für die Forbes-Liste. Selbst ihre Ur-Ur-Enkel würden dank ihnen noch zu den reichsten Menschen der Welt zählen, auch das zu rappen, sind sie sich nicht zu schade. Man kann das als schwarze Selbstbehauptung deuten, in einer Welt, in der noch immer vor allem Weisse reich und mächtig sind. «We made it», rappt Beyoncé vor der «Mona Lisa» im Pariser Louvre. Und man ist sich nicht sicher, ob sie damit die Rettung ihrer Ehe oder die kulturelle Weltherrschaft meint.

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