BEWEGUNGSTHEATER: Die Hölle – ein Albtraum

Der Winterthurer Florian Helg spannt mit der taiwanesischen Schattentheatergruppe Hao Theater zusammen.

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In seinem neuen Stück erforscht Florian Helg mit der taiwanesischen Schattentheatergruppe Hao Theater die Höllenwelten zweier Kulturen. «Höll/Naraka» erzählt von einem Gewaltakt und seinen Folgen im Reich der Zwischenwelten. In der Hölle treffen Opfer und Täter wieder aufeinander, der Ziegenbock ist ein falscher Teufel, das Bad im Blutsee ist qualvoll. Am Ende kehren beide ins Leben zurück: Einer wird als Schildkröte wiedergeboren, die andere trinkt die Suppe des Vergessens und wagt den Neuanfang. Die Geschichte aus der Feder von Robin Ruizendaal vereint Elemente Urschweizer Höllenvisionen und den taiwanesischen Untergrund und macht daraus eine Theatercollage mit Bewegungstheater, Noise-Musik und asiatischem Schattenspiel. (red)

Fr/Sa, 16./17.6., 20.15 Uhr So, 18.6., 19 Uhr, Theater am Gleis