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BERGGASTRONOMIE: Auf den Gipfeln der Genüsse

Zwei Führer für Alpbeizen und -hotels verraten 500 Adressen – und belegen Entwicklungen im Bergtourismus.
Atemberaubend: Grandhotel Giessbach. (Bild: Weber Verlag)

Atemberaubend: Grandhotel Giessbach. (Bild: Weber Verlag)

Fafleralp, Oeschinensee, Rosenlaui, Giessbach, Gitschenen, Trübsee, Jochpass, Muottas Muragl, Gornergrat, Meglisalp, Rotsteinpass: Schon die Namen sind Verheissung. Sie stehen für Naturerlebnisse in den Bergen, gleichzeitig aber für Annehmlichkeiten an Orten, wo man sie nicht un­bedingt erwarten kann. Denn all diese Orte sind nicht nur geografische Bezeichnungen, sondern auch Namen von Hotels.

Neunzig solcher Beherbergungsstätten mit der Gemeinsamkeit einer ausserordentlichen Lage hat Hans R. Amrein im Buch «Alp- & Berghotels Schweiz» zusammengetragen. In einer ausführlichen Einleitung skizziert er die spannende Entwicklung der Berghotellerie in der Schweiz, die vor fast genau 200 Jahren mit der Eröffnung des ersten Berg­hotels auf Rigi-Kulm am 14. August 1816 begonnen hat. Das Buch stellt die Hotels mit ihren Eigenheiten und ihrer Geschichte vor, beschreibt das Freizeitangebot und die Anreise – und geizt nicht mit Fotos der Häuser und der Umgebung. Gegliedert ist der Führer in zwölf Regionen, innerhalb dieser sind die Häuser nicht alphabetisch, sondern nach Höhen­metern geordnet. Ein hübscher Einfall, der aber die Orientierung in Ermangelung eines Registers doch erheblich erschwert.

In ähnlicher Aufmachung hat der Weber Verlag gleichzeitig ­einen Alpbeizli-Führer mit über 400 Ausflugszielen herausgegeben. Mit den Öffnungszeiten geht er manchmal etwas un­präzise um, aber er bietet trotzdem eine Fülle von Details. Und belegt mit Hinweisen auf kulinarische Spezialitäten den Trend, dass auch abseits der urbanen Zentren die gastronomische Qualität einen immer grösseren Stellenwert bekommen hat.

Beda Hanimann

Alp- & Berghotels Schweiz, 335 S., Fr. 43.–; Alpbeizli der Schweiz, 584 S., Fr. 53.–. Beide erschienen im Weber-Verlag.

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