Bald beginnt das Luther-Jahr

Damals, 12/2016

Bruno Knellwolf
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Bild: Bruno Knellwolf

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Damals, 12/2016

Nächstes Jahr wird der deutsche Reformator Martin Luther gefeiert, der sich 1517 mit einem Thesenanschlag gegen die Auswüchse in der katholischen Kirche gewehrt hatte. Luther gilt als Held der Reformation, doch diese hatte einige andere wichtige Köpfe, gerade in der Schweiz mit Zwingli und Calvin. Der neue Glauben breitete sich gegen den brutalen Widerstand der Katholiken über ganz Europa aus. Allerdings zerfiel die Reformation in verschiedene Strömungen. Während Luther im Mystischen verhangen blieb, prägte Zwingli mehr der aufkommende Humanismus. Das machte sich auch politisch bemerkbar: Die Schweiz entwickelte sich unter Zwingli anders, demokratischer als Deutschland, wo die Landesherren sich Luthers Reformation auch aneigneten, um ihre Macht zu vergrössern. Auch sonst gab es grosse Unterschiede: Wo Zwingli Brot und Wein im Abendmahl nur als Zeichen für Leib und Blut Christi sehen konnte, beharrte Luther darauf, dass beides real miteinander verbunden ist – das Brot im Abendmahl sei Christus. Zwingli wandte sich gegen das Fastengebot und gegen Bilder in der Kirche, die als «geschöpfliche Materie» im Gegensatz zum geistigen Schöpfer stünden, Luther nicht.

Spick, Dezember 2016

Der grösste Wolf ist weiss

Der alljährliche Adventskalender auf der Titelseite des «Spick» darf auch dieses Jahr nicht fehlen. Hinter den 24 Törchen verbergen sich Gewinnzahlen. Winterlich ist auch die Geschichte über den weissen Wolf. Er lebt dort, wo es bis zu –50 Grad kalt und rund um die Uhr dunkel ist und kein Mensch einen Fuss hinsetzt. Doch der Polarwolf aus der Arktis ist keine eigene Tierart, sondern eine von mehreren Wolf-Unterarten in der Raubtierfamilie der Hunde. Der gesellige Polarwolf ist der grösste Wolf mit einer Schulterhöhe von 80 Zentimetern. Weiss ist sein Fell, damit er auf der Jagd gut getarnt ist.

Bild: Bruno Knellwolf

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