Bach und die Magie der Gambe

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Konzert Mitte zwanzig ist der italienische Gambist Teodoro Baù, er hat zahlreiche Preise im Bereich alte Musik gewonnen und mit Künstlern wie Cecilia Bartoli, Diego Fasolis und Giuliano Carmignola gearbeitet. Zwei Masterstudiengänge hat er an der Schola Cantorum Basiliensis mit Auszeichnung absolviert: Grund genug für Robert Bamert, Baù für ein Konzert der Reihe «Junge Künstler» ins Schloss Kleiner Hahnberg einzuladen.

Gemeinsam mit dem Cembalisten Jean-Christophe Dijoux wird er seine Viola da Gamba als jenes «schöne delicate Instrument» präsentieren, das Johann Sebastian Bach bevorzugt für Musik einsetzte, die «über den Tod und das Danach sprach», so schreibt Baù. Bachs Spuren folgend, wird er vorwiegend eigene Bearbeitungen von Werken aus der Feder des Thomaskantors spielen. Hinzu kommen zwei Originalwerke für Viola da Gamba: die Sonata g-Moll BWV 1029 und eine Fantasia in c-Moll von Georg Philipp Telemann, dessen 250. Todesjahr 2017 begangen wird. Erst vor zwei Jahren wurde sie entdeckt. (bk.)

Sa, 27. 5., 16 Uhr, Schloss Kleiner Hahnberg, Berg SG. Anmeldung unter 071 455 14 42 oder bamert.hahnberg@bluewin.ch