Autor Fritz Herdi gestorben

Wie die NZZ in einem Nachruf schreibt, ist bereits am 18. März Fritz Herdi im Alter von 93 Jahren gestorben.

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Wie die NZZ in einem Nachruf schreibt, ist bereits am 18. März Fritz Herdi im Alter von 93 Jahren gestorben. Herdi war Pianist und Alleinunterhalter, Jazzlehrer, Kolumnist und Radiomoderator – und eifriger Sammler von Witzen, Sprüchen und Slang-Ausdrücken, die er in über 40 Büchern veröffentlichte. Aus seinen «Limmatblüten», 1955 erschienen, erfuhren die Leser, wie man im Zürcher «Miliö» so redete; 110 000 Exemplare wurden davon verkauft. 2001 erschien die «1. unzensurierte Ausgabe» der «Limmatblüten», weil man ja «im allgemeinen heute elastischer denkt», wie Fritz Herdi im Nachwort schrieb.

Herdi wurde 1920 in Frauenfeld geboren. Nach Gymnasium, Musikstudium und dem Besuch der Hotelfachschule in Luzern arbeitete er zunächst als Pianist in mehreren Orchestern, von 1956 bis 1990 war er Text- und Musikprogrammgestalter bei Radio DRS. 13 Jahre arbeitete er zudem als Redaktor beim «Tages-Anzeiger», wo er unter dem Pseudonym Felix Bluntschli über 2000 Tageskolumnen verfasste. Im «Nebelspalter» breitete er unter verschiedenen Namen seine Sammlungen aus, etwa unter der Rubrik «Sprüch und Witz vom Herdi Fritz». (red.)

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